Vernissage

Ausstellung „STRUKTUREN“

Liebe Kunstfreunde,

am Freitag, den 25. August 2017 um 19 Uhr eröffnen wir unsere neue Ausstellung „STRUKTUREN“.

Die Vernissage beginnt um 19:00 Uhr in der Galerie PRISMA,
Lammstraße 6 in Zweibrücken.

Bei der Eröffnung anwesend sind auch unsere beiden Gastkünstlerinnen Hengameh Rasti und Astrid Hilt.

Wir laden Sie dazu ganz herzlich ein!

Ausstellungsdauer 25. August 2017 bis 11. November 2017
Öffnungszeiten freitags 15-18 Uhr und samstags 10-13 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung 0151 18029686

Astrid Hilt

Künstlerin A. Hilt
Astrid Hilt im Atelier

ist in Saarlouis geboren und führt seit 2002 ein gemeinsames Bildhauer-Atelier mit ihrem Ehemann Ralf Jenewein in Homburg/Saar.

Vor ihrer Meisterprüfung zur Steinbildhauerin hielt sie sich ein Jahr lang zu Studienzwecken in Italien (Pietrasanta) auf. Die Arbeit in einem Atelier des Bildhauerstädtchens sollte ihren weiteren künstlerischen Werdegang von Grund auf prägen. Sie befasste sich mit Arbeiten der Scuola Donatello oder Aufträgen der Bildhauerin Helaine Blumenfeld und deren damaligen Lebensgefährten Knut Steen.

Die Seele in den klassischen Skulpturen aus feinstem Statuario-Marmor bewegten sie zutiefst und wurden ihr zum eigenen Anliegen in der künstlerischen Arbeit. Sie relativierte die auf Wirtschaftlichkeit ausgerichtete Arbeitsweise der Vergangenheit um die ausgefeilte italienische Oberflächenbearbeitung in ihrer Perfektion zu erreichen.

Astrid Hilt sucht und kultiviert den ganzheitlichen Kontext ihres Objektes. Sie taucht ein in die Antike, erspürt die Naturmystik oder die differenzierte emotionale Situation einer Figur und verleiht ihrem innersten Wesen Ausdruck.
[Carmen Schäfer, Saarbrücken]

Werfen Sie einen Blick in den Formenpark

 

Hengameh Rasti

geboren am 21.05.1959 im Iran lebt und arbeitet seit 1985 in Homburg/Saar

Meine Bilder bestehen aus mehreren Schichten verdünnter

Acrylmalerei

Acrylfarbe, die mit einem Spachtel oder Pinsel auf die Leinwand aufgetragen wurden.
Ich versuche in der Malerei durch farbige und freie Flächen ein Gefühl für Raum, Licht und Tiefe zu schaffen. Räume zu schaffen, in denen sich Gedanken und Gefühle frei bewegen können.
Meine Bilder erzählen keine Geschichten und beinhalten keine erzählerische Dynamik.
Sie sind auch keine Darstellung von Gegenständen.

Acrylmalerei

Manche Bilder sind formlos, andere rein abstrakt.
Durch Abstraktion und Reduktion möchte ich eine klare Bildsprache erreichen.
Diese Bilder haben weder einen Titel, noch kann und will ich über jedes einzelne Bild viel erzählen.

Meine Bilder sollen die Klarheit erreichen, dass sie ohne Worte ihre Wirkung erzielen.
Jeder Betrachter hat eine eigene Auslegung des Bildes und sieht etwas anderes.

Er hat die Freiheit, die Bilder auf eigene Weise zu interpretieren.

Wenn er einige Zeit vor meinem Bild stehen bleibt und seinen Gedanken freien Lauf lassen kann, habe ich ein gutes Bild gemalt.

Die Farbe ist ein autonomes Element und dient nicht der Darstellung eines Gegenstandes.
Die unterschiedlichen Abstufungen und die Kraft der Farbe heben die optische Wirkung der Bilder hervor. Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Subjekt des Bildes und dem Bildhintergrund.
Die Kombination dieser Freiheit – mit tiefer Komplexität innerhalb der verschiedenen Farbebenen und –schichten – stellen meine persönliche Definition von malerischer Kunst dar.
Der freie Umgang mit Form und Formlosigkeit, Farbe und Spontanität, die malerische Aussage durch den Zusammenklang der Farbflächen, die freie Bildkomposition und die frei fließende Farbe als autonomes Bildelement: Dies sind einige Gründe warum ich mich bei dieser Art Malerei zu Hause fühle.

 

 

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